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Infektionen, Migräne oder Reisekrankheit sind Ursachen für Übelkeit und Erbrechen bei Erwachsenen und Kindern. ✓Die Ratgeberseite gegen Übelkeit.

Übelkeit hat viele Gesichter

Übelkeit ist ein ziemlich unangenehmes Gefühl – fast allen Menschen war es vermutlich schon einmal flau im Magen. Eigentlich ist die Übelkeit ein natürlicher Schutzreflex des Körpers. Durch anschließendes Erbrechen versucht er, giftige oder schädliche Substanzen, die Sie beispielsweise über ein verdorbenes Nahrungsmittel aufgenommen haben, wieder loszuwerden. Der Hauptakteur bei der Entstehung von Übelkeit und Erbrechen ist das Gehirn – genauer gesagt das Brechzentrum im Hirnstamm. Es gibt vielfältige Gründe für Übelkeit und Erbrechen. Häufig sind etwa Übelkeit auf Reisen, bei Migräneattacken, in der Schwangerschaft, bei Kindern, nach exzessivem Alkoholkonsum (Hangover), Magen-Darm-Infektionen, Lebensmittelvergiftung oder nach einer Chemo- und Strahlentherapie.

Es gibt aber heute wirksame Medikamente gegen Übelkeit, die schnell Abhilfe schaffen und gut verträglich sind. Dimenhydrinat (Vomex A) ist beispielsweise ein Wirkstoff, der sehr gut gegen die verschiedenen Formen der Übelkeit hilft.

Reisekrank? Ursachen und Tipps

Die Reisekrankheit plagt viele Menschen, sobald sie ein Verkehrsmittel besteigen. Treffen kann es jeden Menschen. Ob Bus, Bahn, Auto, Flugzeug oder Schiff – wer reisekrank ist, leidet unter Symptomen wie Reiseübelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche oder Schwindel. So ist der Start in den Urlaub für viele kein großer Spaß. Die Ursache der Reisekrankheit sind widersprüchliche Bewegungsreize, das Gleichgewichtsorgan im Innenohr, Rezeptoren in den Muskeln und die Augen senden unterschiedliche Reize ans Gehirn. Dies kann zum Beispiel beim Auf und Ab eines Flugzeugs, Holpern von Bus und Auto auf der Fahrbahn, Kurvenfahren eines Zugs oder dem Schwanken eines Schiffs auf hoher See passieren.

Die Reisekrankheit lässt sich sehr gut behandeln, sodass die Übelkeit erst gar nicht aufkommt.

Mit den richtigen Reisetabletten im Gepäck können Sie entspannt in den Urlaub starten. Dimenhydrinat (z.B. Vomex A) ist zum Beispiel ein bewährter medizinischer Wirkstoff gegen die Übelkeit.

Lesen Sie außerdem, was die Auslöser der Reisekrankheit sein können, wie sie mit allgemeinen Tipps und Tricks der Übelkeit entgegensteuern, was bei Kindern gegen Reiseübelkeit hilft und welche Plätze im Auto, Flugzeug oder auf dem Schiff am besten sind, um die Übelkeit in Schach zu halten.

Übelkeit in der Schwangerschaft – das hilft!

Die meisten Frauen freuen sich über ihre Schwangerschaft und blicken voller freudiger Erwartung auf die kommenden neun Monate. Doch bei einem Großteil der Frauen trübt die Übelkeit in den ersten Schwangerschaftsmonaten die Freude auf den Nachwuchs. Die Schwangerschaftsübelkeit ist keine Seltenheit: Mehr als zwei Drittel der Frauen leiden zu Beginn ihrer Schwangerschaft an Übelkeit. Wenn Ihnen übel in der Schwangerschaft ist, ist das zwar unangenehm, aber kein Anzeichen dafür, dass Sie krank sind. Denn die Schwangerschaftsübelkeit zeigt, dass sich Ihr Körper hormonell umstellt und auf die Schwangerschaft einrichtet.

Die gute Nachricht ist: Nach dem dritten Monat verschwindet die Übelkeit meist von selbst. Lesen Sie, woher die Übelkeit in der Schwangerschaft kommt, durch welche Symptome sie sich äußert, wie lange eine Übelkeitsattacke dauern kann, was gegen Schwangerschaftsübelkeit hilft. Weiterhin wie Sie mit der richtigen Ernährung, Hausmitteln und Medikamenten gegensteuern können, und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten. Erfahren Sie außerdem, warum die Übelkeit umgekehrt auch ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein kann.

Hangover – die Übelkeit nach der Party

Sie haben auf einer Party mit Bier, Wein, Whiskey oder Gin Tonic zu tief ins Glas geguckt? Dann ist der nächste Morgen vermutlich für Sie kein Zuckerschlecken. Denn bei zu hohem Alkoholkonsum drohen Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit am nächsten Morgen. Auf zu große Mengen an Alkohol reagiert der Körper einige Stunden nach der Party mit richtigen Krankheitssymptomen. Das gilt vor allem, wenn die Partygänger viel durcheinander trinken (Wein, Bier, Spirituosen), wenig essen und dazu noch rauchen. Umgangssprachlich heißt diese Krankheit auch Kater oder Hangover. Wissenschaftler sprechen dagegen vom alkoholischen Post-Intoxikations-Syndrom.

Erfahren Sie, was ein Hangover genau ist, woher er kommt, wie er entsteht und was dabei im Körper passiert. Lesen Sie außerdem, warum der Körper auf zu viel Alkohol mit Übelkeit reagiert. Wie Sie ihn schon im Vorfeld austricksen und damit vom Hangover verschont bleiben. Und auch, wie sie Beschwerden wie etwa Übelkeit nach zu viel Alkohol lindern können, wie ein gutes Katerfrühstück aussieht und welche Hausmittel und Tabletten gegen den Kater mit Übelkeit, Erbrechen und Kopfweh helfen.

Lebensmittelvergiftung – Übelkeit als Anzeichen

Eine Lebensmittelvergiftung ist schnell passiert, vor allem im Sommer. Bei heißen Temperaturen von mehr als 30 °C vermehren sich Bakterien schneller und lassen Lebensmittel verderben. Wer das Essen nicht ausreichend kühlt, rohe Speisen wie Fleisch oder Eier isst und nicht auf gute Hygiene in der Küche achtet, hat sich schnell eine Lebensmittelvergiftung eingefangen. Sie äußert sich durch Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfe, Bauchschmerzen und Durchfall. Häufige Auslöser von Lebensmittelvergiftungen sind bakterielle Infektionen mit Salmonellen oder Campylobacter. Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an einer Lebensmittelvergiftung, schätzt das Robert Koch-Institut.

Erfahren Sie mehr über Salmonellenvergiftung, und welche anderen Ursachen für Ihre Übelkeit noch infrage kommen. Wie lange die Symptome wie Übelkeit und Erbrechen andauern und wie Sie Ihrem Körper helfen können, um schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Außerdem: Welche Lebensmittel sollten Sie bei Hitze besser vermeiden? Welche Hygienemaßnahmen schützen Sie vor einer Lebensmittelvergiftung? Und welche Medikamente und Hausmittel helfen bei Bauchkrämpfen und Übelkeit?

Übelkeit und Erbrechen bei Kindern

Übelkeit und Erbrechen bei Kindern haben immer etwas zu bedeuten. Nur was genau? Bei Kindern ist das manchmal schwer zu sagen. Jedes zweite Kind leidet gelegentlich an Übelkeit und Erbrechen, zwei Dritteln sind Magen-Darm-Probleme gut bekannt, ergab eine Forsa-Umfrage. Anders als den Erwachsenen tut ihnen aber meist der Bauch weh, und manchmal leidet auch die kleine Seele mit. Wenn Ihr Kind über Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen klagt, bedeutet dies nicht sofort, dass Ihr Kind ernsthaft krank ist. Meist stecken harmlose Ursachen dahinter. Wenn sich Ihr Kind nicht wohl fühlt, heißt das: Es braucht dringend Ihre Zuwendung.

Lesen Sie, welche Ursachen Übelkeit und Erbrechen beim Kind haben können, welche Symptome genau auftreten können, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Übelkeit und Erbrechen helfen können. Außerdem, wie sie Ihr Kind unterstützen können, wenn es sich erbricht, und was Sie nach dem Erbrechen tun können, damit es Ihrem Kind wieder besser geht. Erfahren Sie weiterhin, wie Sie Übelkeit und Erbrechen mit Medikamenten und Hausmitteln behandeln können, und wann Sie mit Ihrem Kind besser einen Arzt aufsuchen. Lesen Sie hier ab wann Erbrechen bei Kindern gefährlich wird.

Magen-Darm-Grippe – das steckt dahinter

Magen-Darm-Grippe meist ausgelöst durch eine Infektion mit Viren, wie Noroviren und Rotaviren, oder Bakterien. Übelkeit, Erbrechen und meist kommt auch noch Durchfall hinzu.

Eine Magen-Darm-Grippe ist häufig. Die Ursache ist meist eine Infektion mit Viren, zum Beispiel Noroviren und Rotaviren, oder Bakterien. Die Keime gelangen beispielsweise über belastete Nahrungsmittel oder verunreinigtes Trinkwasser in den Körper.

Die Magen-Darm-Grippe äußert sich durch Übelkeit und Erbrechen, meist kommt auch noch Durchfall hinzu. Mediziner bezeichnen einen Magen-Darm-Infekt als Gastroenteritis – die Magen-Darm-Viren verursachen Entzündungsreaktionen im Verdauungstrakt.

Wir erklären, welche Auslöser für eine Magen-Darm-Grippe infrage kommen, welche Symptome – neben Übelkeit und Erbrechen – noch auftreten können, und wie Medikamente und Hausmittel bei Bauchweh, Übelkeit und Erbrechen helfen können. Lesen Sie außerdem, warum Magen-Darm-Viren von November bis April besonders umtriebig sind, mit welchen Maßnahmen Sie sich vor einer Ansteckung mit Viren und Bakterien schützen können, warum Sie Lebensmittel gut durchgaren sollten, und warum richtiges Händewaschen und eine gute Handhygiene ein Muss sind. Und: Wie sinnvoll sind Cola und Salzstangen bei Brechdurchfall? Welche Tees helfen gegen Übelkeit und Erbrechen, und was sollten Sie bei einer Magen-Darminfektion allgemein essen und trinken?

Migräne –Schmerzen und Übelkeit im Griff

Migräne ist eine der häufigsten Kopfschmerzarten. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden unter einer Migräne, schätzt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Frauen werden wesentlich häufiger von Migräne geplagt als Männer. Ein Migräneanfall kann ziemlich unangenehm sein: Menschen mit Migräne erleben oft heftige Kopfschmerzattacken, die in Kombination mit Übelkeit und Erbrechen, Lichtscheue oder einer erhöhten Geräuschempfindlichkeit auftreten können. Bei einem Migräneanfall ist für viele der Rückzug angesagt – in ruhige, abgedunkelte Räume.

Erfahren Sie, was eine Migräne genau ist, wie sie entsteht, welche Ursachen die Migräne hat und warum einige Migränepatienten eine Aura vor der Kopfschmerzattacke erleben. Außerdem klären wir die wichtigsten Fragen, zum Beispiel:

  • Wie entsteht die Übelkeit bei Migräne?
  • Ist es eine Migräne oder Kopfschmerz?
  • Welche Medikamente helfen gegen die Migräne sowie gegen die Migräne-Übelkeit und das Erbrechen?
  • Was müssen Sie bei einer Migräne in der Schwangerschaft beachten?
  • Wie können Sie einen Migräneanfall mit Medikamenten schon im Ansatz verhindern?
  • Was bringen Entspannungstechniken, und wie hilft ein Kopfschmerzkalender?

Übelkeit nach Chemotherapie und Bestrahlung

Magen-Darm-Grippe meist ausgelöst durch eine Infektion mit Viren, wie Noroviren und Rotaviren, oder Bakterien. Übelkeit, Erbrechen und meist kommt auch noch Durchfall hinzu.

Viele Krebspatienten unterziehen sich einer Chemotherapie oder Bestrahlung, um dem Krebs zu Leibe zu rücken. Doch diese Krebstherapien können mit Übelkeit und Erbrechen verknüpft sein – was die Krebspatienten weiter in ihrem Alltag belastet und einschränkt. Wichtig ist aber, dass heute wirksame Medikamente zur Verfügung stehen. Sie sorgen dafür, dass Übelkeit und Erbrechen entweder gar nicht erst aufkommen, oder bekämpfen beide Beschwerden effektiv. Diese Antiemetika wirken gezielt im Gehirn auf das Brechzentrum ein und sorgen dafür, dass es weniger aktiv ist. Heute sind Antiemetika eine feste und wichtige Säule der Krebstherapie.

Wir sagen Ihnen, wie und warum es im Rahmen einer Chemotherapie und Strahlentherapie zu Übelkeit und Erbrechen kommen kann, weshalb Übelkeit und Erbrechen nicht bei jedem Krebspatienten auftreten müssen, und welche Rolle die Art und Dosis des Chemotherapeutikums für die Übelkeit spielen. Erfahren Sie außerdem, welche Tipps gegen Übelkeit und Erbrechen hilfreich sind, wie bewährte Hausmittel die Übelkeit in Schach halten, und wie Sie mit Entspannungstechniken, Akupunktur oder Akupressur entgegensteuern können. Allgemein gilt: Übelkeit und Erbrechen lassen sich heute viel besser in den Griff kriegen, und es leiden weniger Krebspatienten darunter als früher.

Was hilft gegen Übelkeit?

Eine entscheidende Frage für Menschen, die mit Übelkeit und Erbrechen kämpfen, ist: Was hilft gegen Übelkeit? Die gute Nachricht ist, dass es heute wirksame Medikamente gibt, um die Übelkeit einzudämmen und das Erbrechen im Zaum zu halten.

Medikamente gegen die Übelkeit

Medikamente gegen die Übelkeit - Ein wirksamer, gut verträglicher Wirkstoff ist beispielsweise Dimenhydrinat (Vomex A)

Ein wirksamer, gut verträglicher Wirkstoff ist beispielsweise Dimenhydrinat (Vomex A). Das Medikament bekämpft die Übelkeit schnell, indem es direkt auf das Brechzentrum im Gehirn einwirkt und dessen Aktivität dämpft. Denn die Übelkeit entsteht im Kopf!

Zudem beruhigt es den Magen und Darm. Dimenhydrinat lässt sich – je nach Ursache von Übelkeit und Erbrechen – zum Beispiel in folgenden Fällen anwenden:

  • Reisekrankheit: Dimenhydrinat (Vomex A) gibt es in vielen verschiedenen Darreichungsformen, etwa als Tabletten, Zäpfchen, Dragees, Retardkapseln oder Sirup in verschiedener Dosierung. Für Kinder, die unter Reiseübelkeit leiden, sind am besten Zäpfchen geeignet. Achten Sie darauf, das Medikament rechtzeitig vor Antritt der Reise einzunehmen beziehungsweise anzuwenden. Vomex A ist in der Apotheke größtenteils rezeptfrei erhältlich. Fragen Sie aber Ihren Arzt oder Apotheker zu den Risiken und Nebenwirkungen.
  • Übelkeit und Erbrechen bei Kindern: Der Wirkstoff Dimenhydrinat eignet sich auch für Kinder und Säuglinge ab etwa acht Monaten und ab einem Körpergewicht von sechs Kilogramm. Bevor Sie Vomex A beispielsweise als Sirup oder Zäpfchen bei Ihrem Kind anwenden, fragen Sie auf jeden Fall Ihren Arzt oder Apotheker. Für Kinder unter sechs Jahren stehen Zäpfchen und ein Sirup zur Verfügung. Diese Darreichungsformen sind niedriger dosiert und somit dem geringeren Körpergewicht angepasst.

Wirksam gegen Übelkeit und Erbrechen sind auch bestimmte Hausmittel. Dazu zählen beispielsweise Ingwer, Tees aus Fenchel, Melisse, Kamille und Minze, Zitrusöle, aber auch eine Portion frische Luft.

Ständige Übelkeit – warum?

Manche Menschen erleben eine ständige Übelkeit: Woran kann das liegen? Übelkeit und Erbrechen sollten eigentlich nach einigen Tagen vorbei sein – je nach Ursache der Übelkeit. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen und die Ursachen dafür abklären lassen. Es gibt auch Gründe für Übelkeit und Erbrechen, die nichts mit einer Krankheit zu tun haben, sondern vielmehr psychosomatische Ursachen haben. Das können beispielsweise Stress, Aufregung, Ängste, Anspannung, aber auch extreme Freude sein. Ständige Übelkeit bei Kindern kann zum Beispiel durch schulische Probleme oder Mobbing ausgelöst werden.

Übelkeit und Erbrechen können viele verschiedene Ursachen haben – von Infektionen mit Viren und Bakterien, einer Urlaubsreise bis hin zu einer Migräneattacke.

Wodurch wird Übelkeit ausgelöst? Welche Symptome treten auf? Drei Beispiele!

  • Magen-Darm-Grippe: Die Infektion mit Bakterien oder Viren (häufig Rotaviren oder Noroviren) führt oft zu Magen-Darm-Entzündungen. Die Symptome sind Magenkrämpfe, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Kinder stecken sich häufig mit solchen Keimen an.
  • Lebensmittelvergiftung: Hier sind die Ursache von Übelkeit und Erbrechen verdorbene Lebensmittel oder verunreinigtes Trinkwasser, das mit Keimen belastet ist. Vor allem im Sommer bei heißen Temperaturen besteht die Gefahr, dass sich Keime enorm vermehren und Lebensmittel verderben. Die Symptome einer Lebensmittelvergiftung sind Kopfschmerzen und Übelkeit, die oft von Bauchkrämpfen, Erbrechen und Durchfall begleitet werden. Kleine Kinder sind übrigens häufiger von Lebensmittelvergiftungen betroffen als Erwachsene.
  • Reisekrankheit: Hier sind widersprüchliche Bewegungsreize beim Reisen mit Auto, Bus, Zug oder Flugzeug die Ursache von Übelkeit und Erbrechen. Symptome sind Schwindel, blasse Haut, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen. Viele Kinder leiden unter Reiseübelkeit

Ab wann wird Erbrechen bei Kindern gefährlich?

Die Ursachen für Übelkeit und Erbrechen beim Kind sind vielfältig. Manchmal hat Ihr Kind vielleicht nur etwas Falsches gegessen oder getrunken, was ihm nicht bekommen ist.

Die Ursachen für Übelkeit und Erbrechen beim Kind sind vielfältig. Manchmal hat Ihr Kind vielleicht nur etwas Falsches gegessen oder getrunken, was ihm nicht bekommen ist.

Es kann sich aber mit Viren und Bakterien (Lebensmittelvergiftung) angesteckt haben, die zu Übelkeit und Erbrechen führen.

Auch Stress und Aufregung können Kindern zusetzen. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen zu einem Wasser- und Elektrolytverlust. Sie müssen darauf achten, diesen wieder auszugleichen.

Gelingt dies nicht, und erbricht Ihr Kind weiterhin (bis zu sechs Stunden sind normal) wiederholt, müssen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Gehen Sie lieber einmal mehr als weniger zum Kinderarzt. Das gilt auch, wenn zum Erbrechen noch andere Symptome dazu kommen, etwa Fieber.

Ist Übelkeit ein Anzeichen für Schwangerschaft?

Übelkeit in der Schwangerschaft tritt häufig auf. Ärzte schätzen, dass etwa 75 Prozent aller Schwangeren unter Übelkeit leiden. Die Hälfte von ihnen erbricht sogar regelmäßig, was für die Frauen die Freude über die Schwangerschaft erheblich trüben kann. Umgekehrt ist die morgendliche Übelkeit oft ein erstes Anzeichen für eine bestehende Schwangerschaft. Die gute Nachricht ist, dass die Übelkeit meist nur in den ersten Monaten der Schwangerschaft besteht und sich von selbst verflüchtigt, wenn der Körper sich hormonell auf die Schwangerschaft eingestellt hat.

Ab wann sollte man bei Erbrechen ins Krankenhaus?

Übelkeit und Erbrechen (Emesis gravidarum) in der Frühschwangerschaft sind meist kein medizinisches Problem.

Übelkeit und Erbrechen (Emesis gravidarum) in der Frühschwangerschaft sind meist kein medizinisches Problem. Es gibt aber eine Ausnahme: die Hyperemesis gravidarum (auch unstillbares Schwangerschaftserbechen).

Sie tritt bei bis zu zwei Prozent aller Schwangeren auf. Die Schwangere erbricht übermäßig und anhaltend, oft über den gesamten Tag, nachts sowie bei leerem Magen.

Hyperemesis gravidarum tritt vor allem im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel auf.

Die Ursache dieses Phänomens ist bislang ungeklärt. Experten vermuten jedoch einen Zusammenhang mit dem erhöhten HCG-Spiegel. Seit langem ist bekannt, dass Frauen mit Mehrlingsschwangerschaften häufiger von einer Hyperemesis gravidarum betroffen sind.

Schwangere, die unter dieser Erkrankung leiden, müssen ins Krankenhaus gehen – der Flüssigkeits- und Elektrolytverlust, der durch das häufige Erbrechen auftritt, muss ausgeglichen werden. Dies geschieht über Infusionen.

Wann sollte das Erbrechen erzwungen werden?

Das Erbrechen wird durch das Brechzentrum im Gehirn gesteuert. Es ist willentlich nicht beeinflussbar und geschieht normalerweise automatisch, wenn einem Menschen schlecht ist. Manche leiden zwar unter Übelkeit, können aber nicht erbrechen. Nur in sehr seltenen Fällen ist es nötig und sinnvoll, das Erbrechen zu erzwingen. Das gilt zum Beispiel bei Lebensmittelvergiftungen, einer Vergiftung mit Alkohol oder, wenn ein Mensch sonstige, gefährlich Gifte aufgenommen hat. Bei einer Vergiftung darf das erzwungene Erbrechen jedoch nur in Rücksprache mit einem Arzt ausgelöst werden.

Neben wirksamen Medikamenten wie etwa Dimenhydrinat (z. B. Vomex A) gibt es auch bewährte Hausmittel, die bei Übelkeit und Erbrechen helfen. Sie beruhigen außerdem den Magen und Darm.

Die besten Hausmittel gegen Übelkeit

  • Ingwer: Die Knolle ist eine regelrechte Allzweckwaffe und wirkt auch gut gegen Übelkeit und Erbrechen. Ingwer beseitigt das flaue Gefühl im Magen – entweder auf Reisen oder auch nach einer durchzechten Nacht mit anschließendem Alkohol-Hangover. Ingwer können Sie entweder als Tee zubereiten, alternativ können Sie Ingwerstücke kauen. Vorsicht geboten ist bei Schwangeren: In größeren Mengen genossen kann Ingwer Wehen auslösen!
  • Kräutertees: Kamillen-, Pfefferminz-, Melisse oder Fencheltee beruhigen den Magen und können die Übelkeit lindern. Brühen Sie am besten die getrockneten Pflanzen mit heißem Wasser zu einem Tee auf.
  • Frischluft: Dies ist wohl das einfachste Hausmittel gegen Übelkeit und Erbrechen. Öffnen Sie das Fenster und lassen frische Luft ins Zimmer oder schnappen Sie bei einem Spaziergang frische Luft. Tragen Sie am besten bequeme Kleidung, die Sie (und den Bauch) nicht einschnürt.
  • Riechfläschen: Versuchen Sie es einmal mit Duftölen bei Übelkeit. Wirksam sind beispielsweise Zitrusdüfte oder Lavendel. Riechfläschchen wurden schon vor Jahrhunderten gegen Übelkeit eingesetzt.
  • Akupressur: Gezieltes Drücken und Massieren an bestimmten Akupunkturpunkten soll die Übelkeit lindern. Ein Beispiel ist der Druckpunkt P6 (Inneres Tor), der an der Innenseite des Handgelenks liegt. Der gleiche Punkt am anderen Arm ist der SJ5 oder das „Äußeres Tor“. Einen Test ist die Akupressur bei Übelkeit auf jeden Fall wert.
  • Cola und Salzstangen: Diese beiden Hausmittel galten lange Zeit als Klassiker gegen Durchfall. Geeignet sind sie allerdings nicht unbedingt. Denn durch die Salzstangen und das süße Getränk nimmt der Patient größere Mengen an Salz und Zucker auf – das kann sogar den Durchfall verstärken. Besser ist hier eine Rehydrationslösung aus der Apotheke, die den Flüssigkeits- und Mineralhaushalt wieder ausgleicht.

Ist Erbrechen ansteckend?

Das Erbrechen selbst ist nicht ansteckend, wohl aber, wenn Übelkeit und Erbrechen durch Bakterien und Viren (Lebensmittelvergiftung) ausgelöst werden. Diese Keime können bei schlechter Hygiene in der Küche oder nicht ausreichender Handhygiene auf andere Menschen übertragen werden. Auch über Haustiere kann man sich infizieren.

Die wichtigste Regel lautet deshalb: Hände waschen! Am besten mehrmals täglich gründlich mit Seife. Wechseln Sie außerdem häufiger die Handtücher aus.

Lesertipp der Tages


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„Ein Glas warme Cola ohne Kohlensäure beruhigt den Magen und lindert die Übelkeit“

– Irmgad Meier, Gröbenzell –

Infos rund ums Thema

Typische Bakterien, die für Übelkeit und Erbrechen verantwortlich sind, sind zum Beispiel Salmonellen oder auch Listerien. Letztere haben sich gut an „schwierige Lebensbedingungen“ angepasst: Sie sind kältetolerant und können sogar ihren Stoffwechsel umstellen: Deshalb überleben sie auch im Kühlschrank und können sich auf vakuumverpackten Lebensmitteln vermehren.

Besonders betroffen sind Fleischprodukte, Rohmilchprodukte und Käse, aber auch Räucherfisch – das ist der Grund, warum es immer wieder einmal zu Produkt-Rückrufen seitens der Lebensmittelindustrie oder von Supermarktketten kommt.